Die Nachfrage nach qualifizierten Elektrikern in Österreich steigt kontinuierlich – und das aus gutem Grund. In einer zunehmend digitalisierten und elektrifizierten Welt sind Fachkräfte in der Elektrotechnik unverzichtbar. Die Elektriker Ausbildung bietet in Österreich eine solide Grundlage für eine Karriere mit Zukunft, ausgezeichneten Verdienstmöglichkeiten und vielfältigen Spezialisierungsoptionen. Die Lehre zum Elektriker verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung und öffnet Türen zu einem der gefragtesten Handwerksberufe des Landes.
Key Takeaways
- Die Elektriker-Lehre in Österreich dauert 3,5 bis 4 Jahre und kombiniert betriebliche Praxis mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule
- Ausbildungsvergütung beginnt bei etwa 800 Euro im ersten Lehrjahr und steigt kontinuierlich bis über 1.600 Euro im letzten Jahr
- Vielfältige Karriereperspektiven nach der Lehre: vom Gesellen über den Meister bis zur Selbstständigkeit oder Spezialisierung in Zukunftstechnologien
- Starke Nachfrage am Arbeitsmarkt mit ausgezeichneten Jobaussichten in ganz Österreich
- Verschiedene Fachrichtungen ermöglichen individuelle Spezialisierung bereits während der Ausbildung
Was ist ein Elektriker? Berufsbild und Tätigkeitsfelder

Ein Elektriker – in Österreich offiziell als Elektrotechniker oder Elektroinstallateur bezeichnet – ist eine Fachkraft, die für die Installation, Wartung und Reparatur elektrischer Anlagen und Systeme verantwortlich ist.
Kernaufgaben eines Elektrikers
Die täglichen Aufgaben eines Elektrikers sind vielfältig und anspruchsvoll:
- Installation elektrischer Leitungen in Wohn- und Gewerbegebäuden
- Montage und Anschluss von Schaltschränken, Verteilern und Sicherungskästen
- Fehlersuche und Reparatur bei elektrischen Störungen
- Wartung und Prüfung elektrischer Anlagen nach gesetzlichen Vorgaben
- Installation von Beleuchtungssystemen und Steuerungstechnik
- Programmierung von Smart-Home-Systemen und Gebäudeautomation
- Sicherheitsprüfungen und Dokumentation
Spezialisierungsmöglichkeiten
Elektriker können sich in verschiedenen Bereichen spezialisieren:
| Fachrichtung | Schwerpunkt | Typische Einsatzgebiete |
|---|---|---|
| Elektro- und Gebäudetechnik | Hausinstallationen, Beleuchtung | Wohnbau, Bürogebäude |
| Energietechnik | Energieversorgung, Netztechnik | Kraftwerke, Versorgungsnetze |
| Automatisierungs- und Prozessleittechnik | Industriesteuerungen, Robotik | Produktionsanlagen, Industrie 4.0 |
| Informations- und Telekommunikationstechnik | Netzwerke, Kommunikationssysteme | IT-Infrastruktur, Rechenzentren |
Wenn Sie auf der Suche nach einem qualifizierten Elektriker für Ihr Projekt sind, hilft Ihnen Top-Handwerker dabei, die besten Fachkräfte in Ihrer Region zu finden.
Die Elektriker-Lehre in Österreich: Aufbau und Struktur
Die Ausbildung zum Elektriker erfolgt in Österreich im dualen System – eine bewährte Kombination aus praktischer Arbeit im Lehrbetrieb und theoretischem Unterricht in der Berufsschule.
Dauer der Ausbildung
Die Lehrzeit variiert je nach gewählter Fachrichtung:
- Elektrotechnik (Hauptmodul): 3,5 Jahre
- Mit Spezialmodul: 4 Jahre
- Doppellehre: bis zu 4,5 Jahre
Das duale Ausbildungssystem
Im Lehrbetrieb (ca. 80% der Ausbildungszeit):
- Praktische Arbeit unter Anleitung erfahrener Fachkräfte
- Erlernen von Arbeitstechniken und Werkzeughandhabung
- Mitarbeit an realen Projekten
- Eigenverantwortliche Aufgaben mit zunehmender Erfahrung
In der Berufsschule (ca. 20% der Ausbildungszeit):
- Theoretische Grundlagen der Elektrotechnik
- Mathematik und Physik
- Technisches Zeichnen
- Normen und Sicherheitsvorschriften
- Allgemeinbildende Fächer
Ausbildungsinhalte im Detail
1. Lehrjahr:
- Grundlagen der Elektrotechnik
- Werkstoffkunde
- Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütung
- Einfache Installationsarbeiten
- Werkzeug- und Gerätekunde
2. Lehrjahr:
- Schaltungstechnik
- Messverfahren und Prüftechnik
- Leitungsverlegung
- Installation von Steckdosen und Schaltern
- Grundlagen der Steuerungstechnik
3. Lehrjahr:
- Komplexe Installationen
- Schaltschrankbau
- Fehlersuche und Diagnose
- Photovoltaik-Grundlagen
- Gebäudeautomation
4. Lehrjahr (bei Spezialmodul):
- Vertiefte Spezialisierung
- Projektplanung
- Kundenberatung
- Moderne Technologien (Smart Home, E-Mobilität)
In Städten wie Wien, Graz oder Salzburg finden Sie zahlreiche Ausbildungsbetriebe mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Berufsschulen für Elektriker in Österreich
| Bundesland | Wichtige Berufsschule(n) für Elektriker mit Adresse & Website |
|---|---|
| Wien | Berufsschule für Elektrotechnik und Mechatronik – Mollardgasse 87, 1060 Wien. 📍 Webseite: http://www.bsetm.at/ (906065) |
| Niederösterreich | Landesberufsschule Stockerau – Brodschildstraße 20, 2000 Stockerau. 📍 Webseite: https://lbsstockerau.ac.at/ (Berufsbildende Schulen) |
| Oberösterreich | Berufsschule Linz 2 – Wiener Straße 181, 4020 Linz. 📍 Webseite: https://bs-linz2.ac.at/ (bs-linz2.ac.at) |
| Steiermark | Landesberufsschule Eibiswald – Eibiswald 229, 8552 Eibiswald. 📍 Webseite: https://www.berufsschulen.steiermark.at/ (Berufsschulen – Land Steiermark) |
| Kärnten | Fachberufsschule Klagenfurt 2 – (Adresse: z. B. in Klagenfurt; genaue Adresse auf Website einsehbar) 📍 Webseite: https://fbs-klagenfurt2.at/ (Berufsprofile) |
| Salzburg | Landesberufsschule 4 Salzburg – Schießstattstraße 4, 5020 Salzburg. 📍 Webseite: https://lbs4.salzburg.at/ (lbs4.salzburg.at) |
| Tirol | Tiroler Fachberufsschule für Elektrotechnik, Kommunikation und Elektronik – Lohbachufer 6, 6020 Innsbruck. 📍 Webseite: https://www.eke.at/ (eke.at) |
| Vorarlberg | Landesberufsschule Feldkirch – Rebberggasse 32, 6800 Feldkirch. 📍 Webseite: https://lbsfe1.snv.at/ (lbsfe1.snv.at) |
| Burgenland | Berufsschule Oberwart – Schulgasse 32, 7400 Oberwart. 📍 Webseite: https://bs.oberwart.gv.at/ (bs.oberwart.gv.at) |
Voraussetzungen für die Elektriker-Ausbildung
Schulische Voraussetzungen
Für den Start einer Elektriker-Lehre in Österreich benötigen Sie:
✅ Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht (9 Jahre)
✅ Positiver Pflichtschulabschluss (vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich)
✅ Gute Noten in Mathematik und Physik sind von Vorteil
Persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten
Erfolgreiche Elektriker bringen typischerweise folgende Eigenschaften mit:
- Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
- Logisches Denkvermögen für Fehleranalysen
- Sorgfalt und Genauigkeit – Fehler können lebensgefährlich sein
- Körperliche Fitness für Arbeiten auf Leitern und in unbequemen Positionen
- Farbtüchtigkeit – wichtig für das Erkennen von Kabelfarben
- Teamfähigkeit für die Zusammenarbeit auf Baustellen
- Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Strom
Bewerbungsprozess
Der Weg zur Lehrstelle umfasst üblicherweise:
- Recherche nach geeigneten Lehrbetrieben
- Bewerbungsunterlagen erstellen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse)
- Bewerbungsgespräch im Betrieb
- Eventuell Schnuppertage zum gegenseitigen Kennenlernen
- Lehrvertrag unterzeichnen
💡 Tipp: Viele Betriebe bieten Schnupperlehren an. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um den Beruf kennenzulernen und Ihre Eignung zu testen.
Ausbildungsvergütung: Was verdient ein Lehrling?
Die Lehrlingsentschädigung für Elektriker-Lehrlinge in Österreich ist im Kollektivvertrag geregelt und variiert je nach Bundesland und Betrieb leicht.
Durchschnittliche Lehrlingsentschädigung (Stand 2026)
| Lehrjahr | Monatliche Bruttovergütung |
|---|---|
| 1. Lehrjahr | ca. 800 – 900 € |
| 2. Lehrjahr | ca. 1.000 – 1.150 € |
| 3. Lehrjahr | ca. 1.300 – 1.450 € |
| 4. Lehrjahr | ca. 1.600 – 1.800 € |
Zusätzliche finanzielle Unterstützung
Lehrlinge in Österreich können verschiedene Förderungen in Anspruch nehmen:
- Pendlerpauschale bei weitem Arbeitsweg
- Familienbeihilfe bis zum 24. Lebensjahr (bei Erfüllung der Voraussetzungen)
- Fahrtkostenzuschüsse für den Weg zur Berufsschule
- Lehrlingsfreifahrt für öffentliche Verkehrsmittel
- Internatskosten werden teilweise übernommen
Diese Vergütung steigt nach erfolgreichem Lehrabschluss deutlich an. Ausgelernte Elektriker können mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.200 bis 2.800 Euro brutto monatlich rechnen.
Prüfungen und Abschluss der Lehre
Die Lehrabschlussprüfung (LAP)
Am Ende der Lehrzeit steht die Lehrabschlussprüfung, die aus zwei Teilen besteht:
Praktische Prüfung:
- Durchführung einer kompletten Elektroinstallation
- Fehlersuche an vorbereiteten Anlagen
- Messungen und Prüfungen durchführen
- Dokumentation der Arbeiten
- Dauer: ca. 6-8 Stunden
Theoretische Prüfung:
- Fachkunde Elektrotechnik
- Angewandte Mathematik
- Fachzeichnen
- Normen und Vorschriften
- Dauer: ca. 2-3 Stunden
Vorbereitung auf die LAP
Die meisten Lehrlinge bereiten sich wie folgt vor:
- Vorbereitungskurse der Wirtschaftskammer
- Übungsprüfungen im Lehrbetrieb
- Lerngruppen mit anderen Lehrlingen
- Online-Lernplattformen und Fachbücher
Nach bestandener Prüfung
Mit dem Lehrabschlusszeugnis erhalten Sie:
✨ Den offiziellen Titel Elektrotechniker/in
✨ Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten
✨ Die Berechtigung, als Fachkraft zu arbeiten
✨ Grundlage für die spätere Meisterprüfung
Die Durchfallquote bei der LAP liegt bei etwa 10-15%, was zeigt, dass die meisten gut vorbereiteten Lehrlinge erfolgreich abschließen.
Karrieremöglichkeiten nach der Elektriker-Ausbildung
Die Elektriker-Ausbildung ist kein Endpunkt, sondern der Beginn einer vielversprechenden Karriere mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Berufseinstieg als Geselle
Nach der LAP arbeiten die meisten frisch ausgebildeten Elektriker zunächst als Geselle in einem Betrieb:
- Eigenständige Durchführung von Installationsarbeiten
- Spezialisierung in bestimmten Bereichen
- Sammeln von Berufserfahrung
- Gehalt: ca. 2.200 – 3.000 € brutto monatlich
Weiterbildung zum Meister
Die Meisterprüfung öffnet weitere Türen:
Voraussetzungen:
- Abgeschlossene Lehre
- Mindestens 2 Jahre Berufspraxis (in der Regel)
- Meisterkurs (ca. 1-2 Jahre berufsbegleitend)
Vorteile des Meistertitels:
- Berechtigung zur Selbstständigkeit
- Ausbildung von Lehrlingen
- Höheres Gehalt (ca. 3.500 – 5.000 € brutto)
- Führungspositionen in Betrieben
Spezialisierungen und Zusatzqualifikationen
Elektriker können sich in zukunftsträchtigen Bereichen spezialisieren:
🔋 Photovoltaik und Solartechnik
- Installation von Solaranlagen
- Energiespeichersysteme
- Stark wachsender Markt
⚡ E-Mobilität
- Installation von Ladestationen
- Elektrofahrzeug-Infrastruktur
- Zukunftsbranche mit hoher Nachfrage
🏠 Smart Home und Gebäudeautomation
- Intelligente Steuerungssysteme
- Vernetzung von Haustechnik
- Programmierung und Konfiguration
🏭 Industrieelektrik und Automatisierung
- Steuerungstechnik
- Robotik
- Industrie 4.0
Selbstständigkeit
Mit der Meisterprüfung können Elektriker ein eigenes Unternehmen gründen:
- Gewerbeberechtigung für Elektrotechnik
- Eigene Kundenprojekte akquirieren
- Mitarbeiter beschäftigen
- Einkommenspotenzial: deutlich über Angestelltengehalt
Auf Plattformen wie Top-Handwerker können sich selbstständige Elektriker präsentieren und neue Kunden gewinnen.
Studium und akademische Laufbahn
Die Lehre kann auch als Sprungbrett für ein Studium dienen:
- Berufsreifeprüfung während oder nach der Lehre
- Fachhochschulstudium Elektrotechnik
- Technische Universität für vertiefte Spezialisierung
- Kombination aus Praxiserfahrung und akademischem Wissen
Arbeitsmarkt und Jobaussichten für Elektriker in Österreich
Aktuelle Arbeitsmarktsituation
Der Elektrikerberuf gehört zu den gefragtesten Handwerksberufen in Österreich:
📈 Positive Entwicklungen:
- Kontinuierlich steigende Nachfrage nach Fachkräften
- Fachkräftemangel in vielen Regionen
- Digitalisierung schafft neue Arbeitsfelder
- Energiewende erhöht Bedarf an Elektrikern
Beschäftigungszahlen:
- Über 30.000 Elektriker österreichweit beschäftigt
- Jährlich etwa 2.000-2.500 neue Lehrlinge
- Arbeitslosenquote deutlich unter dem Durchschnitt
Regionale Unterschiede
Die Jobaussichten variieren je nach Bundesland:
Ballungsräume mit hoher Nachfrage:
- Wien – größter Arbeitsmarkt
- Graz – starke Industrie
- Linz – Industriestandort
- Salzburg – Tourismus und Gewerbe
- Innsbruck – Bauwirtschaft
Aber auch in kleineren Städten wie Klagenfurt, Bregenz oder Eisenstadt werden qualifizierte Elektriker gesucht.
Zukunftstrends und Entwicklungen
Mehrere Megatrends sichern die Zukunft des Elektrikerberufs:
1. Energiewende und Klimaschutz
- Ausbau erneuerbarer Energien
- Installation von Photovoltaikanlagen
- Energieeffiziente Gebäudetechnik
2. Elektromobilität
- Ladeinfrastruktur für E-Autos
- Wallbox-Installationen
- Netzausbau für E-Mobilität
3. Digitalisierung und Smart Buildings
- Gebäudeautomation
- Vernetzte Haustechnik
- IoT-Integration
4. Sanierungsoffensive
- Modernisierung alter Elektroinstallationen
- Energetische Sanierung
- Sicherheitsnachrüstungen
Diese Entwicklungen garantieren langfristige Beschäftigungssicherheit und vielfältige Karrierechancen.
Bewerbungstipps: So finden Sie den richtigen Lehrbetrieb

Wo finde ich Lehrstellen?
Online-Plattformen:
- Lehrstellenbörse der Wirtschaftskammer (WKO)
- AMS-Lehrstellenbörse
- Lehrlingsportale wie lehrberuf.info
- Unternehmenswebsites direkt
Offline-Möglichkeiten:
- Berufsinformationsmessen
- Schnuppertage in Betrieben
- Persönliche Kontakte und Empfehlungen
- Initiativbewerbungen
Die perfekte Bewerbung
Bewerbungsunterlagen sollten enthalten:
📄 Anschreiben:
- Motivation für den Beruf
- Interesse am spezifischen Betrieb
- Relevante Fähigkeiten und Interessen
- Maximal eine Seite
📋 Lebenslauf:
- Persönliche Daten
- Schulbildung
- Praktika oder Schnuppertage
- Hobbys und Interessen (besonders technische)
- Foto (professionell)
📜 Zeugnisse:
- Letzten zwei Schulzeugnisse
- Bestätigungen von Schnuppertagen
- Eventuell Zertifikate von Kursen
Das Bewerbungsgespräch meistern
Vorbereitung:
- Informieren Sie sich über den Betrieb
- Überlegen Sie sich Antworten auf typische Fragen
- Bereiten Sie eigene Fragen vor
- Planen Sie rechtzeitige Anreise
Häufige Fragen im Gespräch:
- Warum möchten Sie Elektriker werden?
- Was wissen Sie über unseren Betrieb?
- Welche Stärken bringen Sie mit?
- Wie gehen Sie mit Herausforderungen um?
- Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Dos and Don’ts:
✅ Tun Sie:
- Pünktlich erscheinen
- Gepflegte Kleidung tragen
- Freundlich und aufgeschlossen sein
- Interesse zeigen
- Nachfragen stellen
❌ Vermeiden Sie:
- Zu spät kommen
- Unvorbereitet wirken
- Desinteressiert erscheinen
- Nur nach Gehalt fragen
- Negative Äußerungen über andere
Häufig gestellte Fragen zur Elektriker-Ausbildung
Kann ich die Lehre verkürzen?
Ja, bei besonders guten Leistungen oder mit Matura ist eine Verkürzung um bis zu ein Jahr möglich. Dies muss mit dem Lehrbetrieb und der Lehrlingsstelle vereinbart werden.
Was passiert, wenn ich die Lehrabschlussprüfung nicht bestehe?
Sie können die Prüfung wiederholen. Es gibt keine Begrenzung der Wiederholungsversuche. Viele nutzen Vorbereitungskurse für den zweiten Anlauf.
Kann ich als Quereinsteiger noch Elektriker werden?
Ja, auch Erwachsene können eine Elektrikerlehre absolvieren. Es gibt spezielle Förderprogramme für Erwachsenenlehrlinge über 18 Jahre.
Wie gefährlich ist der Beruf?
Bei Einhaltung der Sicherheitsvorschriften ist das Risiko überschaubar. Moderne Schutzausrüstung und strenge Sicherheitsstandards minimieren Gefahren erheblich.
Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten ohne Meisterprüfung?
Ja, Sie können sich durch Spezialisierungen, Zusatzqualifikationen und Berufserfahrung weiterentwickeln und in Führungspositionen aufsteigen.
Welche körperlichen Anforderungen gibt es?
Sie sollten schwindelfrei sein, keine Farbsehschwäche haben und körperlich fit genug für Arbeiten auf Leitern und in unbequemen Positionen sein.
Elektriker vs. verwandte Berufe: Abgrenzung und Unterschiede
Es gibt mehrere Berufe im elektrotechnischen Bereich, die oft verwechselt werden:
Elektriker / Elektrotechniker / Elektroinstallateur:
- Schwerpunkt auf Installation und Wartung
- Gebäude- und Anlagentechnik
- Direkter Kundenkontakt
Elektroniker:
- Fokus auf elektronische Bauteile und Geräte
- Feinere, präzisere Arbeiten
- Oft in Entwicklung und Fertigung
Mechatroniker:
- Kombination aus Mechanik, Elektronik und Informatik
- Komplexe Systeme und Maschinen
- Breites Tätigkeitsfeld
Die Grenzen zwischen diesen Berufen verschwimmen zunehmend, besonders im Bereich der Automatisierungstechnik.
Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Elektrikern
Wenn Sie für Ihr Bau- oder Renovierungsprojekt einen qualifizierten Elektriker benötigen, kann die Suche zeitaufwendig sein. Top-Handwerker unterstützt Sie dabei, die besten Handwerker in Ihrer Nähe zu finden – einfach, sicher und unkompliziert.
Als neutraler Vermittler zwischen Kunden und geprüften Handwerksbetrieben bietet Top-Handwerker:
- Geprüfte Fachbetriebe in Ihrer Region
- Transparente Bewertungen von echten Kunden
- Schnelle Vermittlung für Ihr Projekt
- Kostenlose Anfrage ohne Verpflichtung
Egal ob Sie einen Elektroinstallateur in Graz, einen Elektriker in Wien oder Fachkräfte in anderen Städten wie St. Pölten suchen – Top-Handwerker hilft Ihnen, den richtigen Profi zu finden.
Fazit: Eine Ausbildung mit Zukunft
Die Elektriker-Ausbildung in Österreich bietet eine hervorragende Grundlage für eine sichere und zukunftsorientierte Karriere. Die Lehre kombiniert praktische Erfahrung mit fundiertem theoretischem Wissen und bereitet optimal auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes vor.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
✅ Sichere Jobaussichten durch Fachkräftemangel
✅ Attraktive Verdienstmöglichkeiten bereits während der Ausbildung
✅ Vielfältige Karrierepfade vom Gesellen bis zum selbstständigen Unternehmer
✅ Zukunftssichere Branche mit wachsenden Tätigkeitsfeldern
✅ Praxisnahe Ausbildung im dualen System
✅ Spezialisierungsmöglichkeiten in innovativen Bereichen
Die Digitalisierung, Energiewende und Elektromobilität schaffen kontinuierlich neue Aufgabenfelder und garantieren langfristige Beschäftigungssicherheit. Wer technisches Interesse, handwerkliches Geschick und Verantwortungsbewusstsein mitbringt, findet im Elektrikerberuf eine erfüllende und lukrative Berufsperspektive.
Nächste Schritte
Wenn Sie sich für eine Elektriker-Ausbildung interessieren:
- Informieren Sie sich über Lehrbetriebe in Ihrer Region
- Vereinbaren Sie Schnuppertage in verschiedenen Betrieben
- Bereiten Sie aussagekräftige Bewerbungsunterlagen vor
- Nutzen Sie Beratungsangebote der Wirtschaftskammer und des AMS
- Starten Sie Ihre Karriere in einem der gefragtesten Handwerksberufe
Die besten Handwerker in Ihrer Nähe finden Sie einfach und sicher über Top-Handwerker – Ihr Wegweiser zum richtigen Profi.
Mehr über Ausbildungen im Handwerk erfahren



