Die Dächer Österreichs erzählen Geschichten – von traditionellem Handwerk bis zu modernster Energietechnik. Wer eine Dachdecker Ausbildung in Österreich beginnt, lernt nicht nur ein Handwerk, sondern erwirbt eine Qualifikation mit Zukunft. In Zeiten steigender Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaschutz sind gut ausgebildete Dachdecker gefragter denn je.
Der Beruf des Dachdeckers verbindet körperliche Fitness mit technischem Verständnis und handwerklichem Geschick. Die Ausbildung ist anspruchsvoll, aber sie öffnet Türen zu einer Karriere mit ausgezeichneten Perspektiven. Dieser Leitfaden bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Dachdecker Ausbildung in Österreich – von den Voraussetzungen über den Ablauf bis zu den Karrierechancen.
Key Takeaways
- 🎓 Die Dachdecker Ausbildung in Österreich dauert drei Jahre und kombiniert praktische Arbeit im Betrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule
- 💰 Lehrlinge verdienen bereits während der Ausbildung ein gestaffeltes Gehalt, das mit jedem Lehrjahr steigt
- 📍 Berufsschulen für Dachdecker gibt es in allen österreichischen Bundesländern mit spezialisierten Ausbildungszentren
- 🔧 Der Beruf bietet hervorragende Zukunftsperspektiven durch steigende Nachfrage nach Dachsanierungen und Photovoltaik-Installationen
- 🏆 Nach der Lehrabschlussprüfung stehen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten bis zur Meisterprüfung offen
Was ist eine Dachdecker Ausbildung?

Die Dachdecker Ausbildung in Österreich ist eine duale Lehrausbildung, die praktisches Lernen im Betrieb mit theoretischem Wissen in der Berufsschule verbindet. Diese Ausbildungsform hat sich seit Jahrzehnten bewährt und gilt international als Vorbild.
Dachdecker sind Spezialisten für die Herstellung, Instandhaltung und Sanierung von Dächern aller Art. Sie arbeiten mit verschiedensten Materialien – von traditionellen Dachziegeln über Schiefer bis hin zu modernen Photovoltaikanlagen.
Die wichtigsten Aufgabenbereiche
Das Tätigkeitsfeld eines Dachdeckers ist vielfältiger als viele vermuten:
- Dacheindeckung: Verlegen von Dachziegeln, Schiefer, Metallblechen und anderen Materialien
- Abdichtungsarbeiten: Schutz vor Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen
- Wärmedämmung: Installation moderner Dämmsysteme für Energieeffizienz
- Fassadenverkleidung: Montage von Außenverkleidungen
- Reparatur und Wartung: Instandhaltung bestehender Dächer
- Photovoltaik: Installation von Solaranlagen auf Dächern
Die Ausbildung vermittelt nicht nur handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch wichtiges Wissen über Statik, Bauphysik und moderne Energietechnik. Wer sich für eine Dachdecker-Karriere interessiert, sollte Höhentauglichkeit, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mitbringen.
Voraussetzungen für die Dachdecker Ausbildung in Österreich
Der Einstieg in die Dachdecker Ausbildung in Österreich erfordert bestimmte formale und persönliche Voraussetzungen. Die gute Nachricht: Die Hürden sind überschaubar, und motivierte Bewerber haben ausgezeichnete Chancen.
Formale Anforderungen
Schulische Vorbildung: Mindestens neun Jahre Schulpflicht müssen erfüllt sein. Ein positiver Pflichtschulabschluss ist die Grundvoraussetzung für den Start in die Lehre.
Mindestalter: Die Lehrausbildung kann grundsätzlich nach Erfüllung der Schulpflicht begonnen werden, in der Regel ab 15 Jahren.
Gesundheitliche Eignung: Eine ärztliche Untersuchung bestätigt die körperliche Tauglichkeit für den Beruf. Besonders wichtig ist die Höhentauglichkeit, da Dachdecker regelmäßig in großen Höhen arbeiten.
Persönliche Eigenschaften
Erfolgreiche Dachdecker bringen folgende Eigenschaften mit:
- ✅ Schwindelfreiheit: Arbeiten auf Dächern und Gerüsten gehören zum Alltag
- ✅ Körperliche Fitness: Der Beruf ist physisch anspruchsvoll
- ✅ Handwerkliches Geschick: Präzises Arbeiten ist unerlässlich
- ✅ Teamfähigkeit: Dachdecker arbeiten selten allein
- ✅ Wetterfestigkeit: Die Arbeit findet überwiegend im Freien statt
- ✅ Technisches Verständnis: Moderne Dachtechnik erfordert technisches Know-how
- ✅ Sorgfalt und Genauigkeit: Fehler können schwerwiegende Folgen haben
Bewerbungsprozess
Die Bewerbung erfolgt direkt bei Dachdeckerbetrieben. Viele Unternehmen bieten Schnuppertage an, bei denen Interessierte den Beruf kennenlernen können. Dies ist eine hervorragende Gelegenheit, um herauszufinden, ob der Beruf zu einem passt.
Tipp: Eine aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Schulzeugnissen erhöht die Chancen deutlich. Praktische Erfahrungen, etwa durch Ferialjobs oder Schnupperlehren, sind ein großer Pluspunkt.
Ablauf und Dauer der Dachdecker Ausbildung
Die Dachdecker Ausbildung in Österreich folgt einem klar strukturierten dreijährigen Programm. Das duale System kombiniert praktische Erfahrung im Lehrbetrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule – eine Kombination, die sich bewährt hat.
Die drei Lehrjahre im Überblick
Erstes Lehrjahr: Grundlagen schaffen
Im ersten Jahr lernen Lehrlinge die Basis des Handwerks:
- Werkzeuge und Materialien kennenlernen
- Grundlegende Arbeitstechniken erlernen
- Sicherheitsvorschriften verstehen und anwenden
- Einfache Dachdeckerarbeiten unter Anleitung ausführen
- Theoretische Grundlagen in der Berufsschule
Zweites Lehrjahr: Vertiefung und Spezialisierung
Das zweite Jahr bringt mehr Verantwortung:
- Selbstständiges Arbeiten an Standardaufgaben
- Vertiefung der Kenntnisse in Abdichtungstechnik
- Einführung in moderne Dämmsysteme
- Erste Erfahrungen mit komplexeren Dachformen
- Erweiterte theoretische Ausbildung
Drittes Lehrjahr: Meisterschaft entwickeln
Im Abschlussjahr werden Lehrlinge zu vollwertigen Fachkräften:
- Komplexe Projekte eigenständig durchführen
- Spezialisierung auf bestimmte Bereiche (z.B. Photovoltaik)
- Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung
- Vertiefung aller Fachbereiche
- Praxisorientierte Projektarbeiten
Zeitliche Aufteilung
Die Ausbildung folgt dem bewährten dualen Prinzip:
| Ausbildungsort | Zeitanteil | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Lehrbetrieb | ca. 80% | Praktische Fertigkeiten, reale Projekte |
| Berufsschule | ca. 20% | Theorie, Fachkunde, Allgemeinbildung |
Der Berufsschulunterricht findet je nach Bundesland entweder als Blockunterricht (mehrere Wochen am Stück) oder als Tagesunterricht (1-2 Tage pro Woche) statt.
Lehrabschlussprüfung (LAP)
Am Ende der Ausbildung steht die Lehrabschlussprüfung. Sie besteht aus:
Praktischer Teil: Durchführung einer kompletten Dachdeckerarbeit innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Die Prüflinge müssen dabei ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen.
Theoretischer Teil: Schriftliche und mündliche Prüfung zu Fachkunde, Materialkunde, Berechnungen und Sicherheitsvorschriften.
Mit bestandener Prüfung erhalten Absolventen den Lehrabschluss als Dachdecker/in – ein anerkannter Berufsabschluss, der in ganz Österreich und der EU gültig ist.
Standorte der Berufsschulen für Dachdecker in Österreich
Die Dachdecker Ausbildung in Österreich wird durch ein flächendeckendes Netz von Berufsschulen unterstützt. Jedes Bundesland verfügt über spezialisierte Ausbildungsstätten, die angehende Dachdecker mit modernen Werkstätten und erfahrenen Lehrkräften ausbilden.
Berufsschulen nach Bundesländern
Wien
In der Bundeshauptstadt befindet sich eine der größten Berufsschulen für Bautechnik:
- Berufsschule für Baugewerbe Wien
- Moderne Werkstätten und Übungsdächer
- Zentrale Lage mit guter Verkehrsanbindung
Wer in Wien eine Lehre absolviert, findet bei Dachdeckern in Wien zahlreiche qualifizierte Ausbildungsbetriebe.
Niederösterreich
- Landesberufsschule St. Pölten
- Schwerpunkt auf traditionellem Handwerk und moderne Techniken
- Enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben
Die Landeshauptstadt bietet mit Dachdeckern in St. Pölten vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten.
Oberösterreich
- Berufsschule Linz für Bauhandwerk
- Modernste Ausstattung mit Photovoltaik-Übungsanlagen
- Internationale Austauschprogramme
Dachdecker in Linz sind bekannt für ihre hohe Ausbildungsqualität.
Steiermark
- Landesberufsschule Graz
- Spezialisierung auf alpine Dachtechnik
- Umfangreiche Praxiswerkstätten
In der Steiermark bieten Dachdecker in Graz erstklassige Lehrplätze.
Salzburg
- Landesberufsschule Salzburg
- Fokus auf Denkmalschutz und historische Dachtechniken
- Moderne Schulungsräume
Dachdecker in Salzburg verbinden Tradition mit Innovation.
Tirol
- Berufsschule Innsbruck für Bautechnik
- Spezialisierung auf Hochgebirgsdächer
- Schneelast und alpine Besonderheiten
Die Dachdecker in Innsbruck sind Experten für anspruchsvolle Bergregionen.
Vorarlberg
- Landesberufsschule Bregenz
- Schwerpunkt auf ökologisches Bauen
- Internationale Ausrichtung (Bodenseeregion)
Dachdecker in Bregenz profitieren von der Nähe zu Deutschland und der Schweiz.
Kärnten
- Berufsschule Klagenfurt
- Zweisprachige Ausbildung (Deutsch/Slowenisch)
- Moderne Werkstätten
Die Dachdecker in Klagenfurt bieten eine qualitativ hochwertige Ausbildung.
Burgenland
- Landesberufsschule Eisenstadt
- Kleinere Klassen, intensive Betreuung
- Regionale Besonderheiten im Fokus
Dachdecker in Eisenstadt garantieren eine persönliche Ausbildungsatmosphäre.
Internat und Unterbringung
Für Lehrlinge, deren Ausbildungsbetrieb weit von der Berufsschule entfernt liegt, bieten die meisten Schulen Internatsplätze an. Diese sind modern ausgestattet und ermöglichen den Austausch mit anderen Lehrlingen.
Vorteile der Internatsunterbringung:
- Keine täglichen Anfahrtswege
- Gemeinschaft mit Gleichgesinnten
- Lerngruppen und gegenseitige Unterstützung
- Freizeitangebote und Sport
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind moderat und werden teilweise vom Lehrbetrieb oder durch Förderungen übernommen.
Ausbildungsinhalte und Lehrplan
Die Dachdecker Ausbildung in Österreich vermittelt ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fertigkeiten. Der Lehrplan ist so gestaltet, dass Absolventen nach drei Jahren alle Aspekte des modernen Dachdeckerhandwerks beherrschen.
Praktische Ausbildungsinhalte im Betrieb
Grundlegende Fertigkeiten:
- Lesen und Anfertigen von Skizzen und Plänen
- Materialberechnung und Aufmaß
- Werkzeugkunde und Maschinenbedienung
- Gerüstbau und Arbeitssicherheit
- Vermessung und Anreißen
Dachdeckerarbeiten:
- Verlegen verschiedener Dacheindeckungen (Ziegel, Schiefer, Blech)
- Einbau von Dachfenstern und Lichtkuppeln
- Montage von Dachrinnen und Fallrohren
- Herstellung von Dachdurchführungen
- Reparatur und Wartung bestehender Dächer
Abdichtungstechnik:
- Flachdachabdichtungen mit Bitumen und Kunststoffbahnen
- Balkon- und Terrassenabdichtungen
- Feuchtigkeitsschutz und Dampfsperren
- Anschlussdetails und Problemzonen
Wärmedämmung:
- Aufsparrendämmung und Zwischensparrendämmung
- Dämmstoffkunde (Mineralwolle, Hartschaum, ökologische Materialien)
- Dampfbremsen und Luftdichtigkeit
- Energieeffiziente Dachkonstruktionen
Moderne Technik:
- Installation von Photovoltaikanlagen
- Dachbegrünung
- Smart-Home-Integration
- Digitale Messtechnik
Theoretische Ausbildung in der Berufsschule
Fachkunde:
- Baukonstruktion und Statik
- Materialkunde und Werkstoffkunde
- Bauphysik (Wärme, Feuchte, Schall)
- Arbeitsvorbereitung und Kalkulation
- Normen und Vorschriften
Fachzeichnen:
- Technisches Zeichnen
- CAD-Grundlagen
- Detailzeichnungen
- Aufmaßskizzen
Fachrechnen:
- Flächen- und Volumenberechnungen
- Materialbedarfsermittlung
- Kostenrechnung
- Statische Berechnungen (Grundlagen)
Allgemeinbildung:
- Deutsch und Kommunikation
- Wirtschaftskunde
- Politische Bildung
- Englisch (Fachbegriffe)
Spezialisierungsmöglichkeiten
Während der Ausbildung können Lehrlinge Schwerpunkte setzen:
Dachdeckertechnik: Traditionelles Handwerk mit modernen Materialien
Abdichtungstechnik: Spezialisierung auf Flachdächer und Bauwerksabdichtung
Energietechnik: Fokus auf Photovoltaik und thermische Solaranlagen
Denkmalpflege: Restaurierung historischer Dächer
Diese Spezialisierungen eröffnen zusätzliche Karrierechancen und ermöglichen es, sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren.
Vergütung während der Ausbildung
Ein großer Vorteil der Dachdecker Ausbildung in Österreich ist die Bezahlung bereits während der Lehrzeit. Lehrlinge verdienen vom ersten Tag an ihr eigenes Geld – ein wichtiger Unterschied zu vielen schulischen Ausbildungen.
Lehrlingsentschädigung nach Lehrjahren
Die Höhe der Lehrlingsentschädigung ist im Kollektivvertrag für das Baugewerbe geregelt und wird jährlich angepasst. Die Beträge variieren je nach Bundesland leicht, folgen aber einem einheitlichen Muster.
Durchschnittliche Lehrlingsentschädigung 2026 (brutto pro Monat):
| Lehrjahr | Lehrlingsentschädigung | Prozentsatz des Facharbeiterlohns |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | ca. € 850 – 950 | ca. 40% |
| 2. Lehrjahr | ca. € 1.250 – 1.400 | ca. 60% |
| 3. Lehrjahr | ca. € 1.650 – 1.850 | ca. 80% |
Diese Beträge verstehen sich als Richtwerte. Manche Betriebe zahlen freiwillig höhere Sätze, besonders wenn sie motivierte Lehrlinge langfristig binden möchten.
Zusätzliche finanzielle Vorteile
Sonderzahlungen: Viele Betriebe zahlen Urlaubs- und Weihnachtsgeld, was das Jahreseinkommen deutlich erhöht.
Fahrtkostenzuschuss: Bei weiten Anfahrtswegen zur Baustelle oder Berufsschule gibt es oft Unterstützung.
Arbeitskleidung: Sicherheitsschuhe, Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung werden vom Betrieb gestellt.
Werkzeug: Grundwerkzeuge werden in der Regel vom Lehrbetrieb zur Verfügung gestellt.
Förderungen und Unterstützung
Lehrlingsfreifahrt: Kostenlose oder vergünstigte Fahrt zur Berufsschule mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Internatskosten: Bei Blockunterricht werden Unterbringung und Verpflegung oft vom Betrieb übernommen oder bezuschusst.
Lehrlingsbeihilfe: Für Lehrlinge aus einkommensschwachen Familien gibt es zusätzliche staatliche Unterstützung.
Begabtenförderung: Besonders gute Leistungen können mit Stipendien und Prämien belohnt werden.
Verdienst nach der Ausbildung
Nach erfolgreichem Lehrabschluss steigt das Einkommen deutlich. Ausgelernte Dachdecker verdienen je nach Region und Betriebsgröße:
- Einstiegsgehalt: ca. € 2.400 – 2.800 brutto/Monat
- Mit Berufserfahrung: ca. € 2.800 – 3.500 brutto/Monat
- Als Vorarbeiter: ca. € 3.200 – 4.000 brutto/Monat
- Als Meister: ca. € 3.800 – 5.000+ brutto/Monat
Hinzu kommen oft Überstundenzuschläge, Schlechtwettergeld und weitere Zulagen, die das Einkommen zusätzlich erhöhen.
Wichtig: Die Baubranche bietet sichere Arbeitsplätze mit geregelten Arbeitszeiten und guten Sozialleistungen. Die Nachfrage nach qualifizierten Dachdeckern ist konstant hoch, was die Verhandlungsposition stärkt.
Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Dachdecker Ausbildung in Österreich ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer vielversprechenden Karriere. Das Handwerk bietet zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten und Spezialisierungsoptionen für ambitionierte Fachkräfte.
Weiterbildung nach der Lehre
Vorarbeiter/Polier: Mit einigen Jahren Berufserfahrung können Dachdecker Führungsverantwortung auf Baustellen übernehmen. Vorarbeiter koordinieren Teams, planen Arbeitsabläufe und sind Ansprechpartner für Kunden.
Werkmeister: Die Werkmeisterausbildung vermittelt vertieftes technisches Wissen und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Sie dauert zwei Jahre (berufsbegleitend) und qualifiziert für mittlere Führungspositionen.
Meisterprüfung: Der Meistertitel ist die höchste Qualifikation im Handwerk. Mit der Meisterprüfung erwirbt man:
- Die Berechtigung zur Führung eines eigenen Betriebs
- Das Recht, Lehrlinge auszubilden
- Vertieftes Fachwissen in allen Bereichen
- Betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse
Die Meisterausbildung dauert etwa zwei Jahre und kann berufsbegleitend absolviert werden.
Spezialisierungen
Energietechnik: Mit der steigenden Bedeutung erneuerbarer Energien ist die Spezialisierung auf Photovoltaik und Solarthermie besonders zukunftsträchtig. Zusatzausbildungen in diesem Bereich sind stark nachgefragt.
Bauwerksabdichtung: Experten für Abdichtungstechnik sind spezialisierte Fachkräfte, die komplexe Projekte wie Tiefgaragen, Tunnel oder Schwimmbäder betreuen.
Denkmalpflege: Die Restaurierung historischer Dächer erfordert spezielles Wissen über traditionelle Techniken und Materialien. Dieser Bereich bietet interessante Projekte an kulturell bedeutsamen Gebäuden.
Fassadentechnik: Viele Dachdecker erweitern ihr Tätigkeitsfeld um Fassadenverkleidungen und Außenwanddämmung.
Baubiologie: Ökologisches Bauen und gesunde Baustoffe werden immer wichtiger. Spezialisten für baubiologische Dachkonstruktionen sind gefragt.
Selbstständigkeit
Viele Dachdecker träumen von der eigenen Firma. Mit dem Meistertitel steht diesem Weg nichts im Wege:
Vorteile der Selbstständigkeit:
- Eigener Chef sein
- Höheres Einkommenspotenzial
- Freie Gestaltung der Arbeitsabläufe
- Aufbau eines eigenen Kundenstamms
Herausforderungen:
- Unternehmerisches Risiko
- Verwaltungsaufwand
- Kundenakquise
- Mitarbeiterführung
Die Wirtschaftskammer Österreich und die Landesinnungen bieten umfassende Unterstützung für Existenzgründer, von Businessplan-Workshops bis zu Finanzierungsberatung.
Branchen und Arbeitgeber
Ausgebildete Dachdecker finden Beschäftigung in verschiedenen Bereichen:
- Dachdeckerbetriebe: Von kleinen Handwerksbetrieben bis zu großen Unternehmen
- Bauunternehmen: Spezialisierte Abteilungen für Dachtechnik
- Industriebetriebe: Wartung und Instandhaltung großer Hallendächer
- Denkmalpflege: Spezialisierte Restaurierungsbetriebe
- Baustoffhandel: Technische Beratung und Vertrieb
- Sachverständigenbüros: Gutachtertätigkeit nach entsprechender Weiterbildung
Die Plattform Top-Handwerker vernetzt qualifizierte Fachbetriebe mit Kunden und bietet einen Überblick über die Branche.
Zukunftsaussichten
Die Aussichten für Dachdecker sind hervorragend:
📈 Wachsende Nachfrage: Der Sanierungsbedarf bei Altbauten steigt kontinuierlich. Energetische Sanierungen sind ein Wachstumsmarkt.
🌞 Energiewende: Die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern boomt. Dachdecker mit Zusatzqualifikation in diesem Bereich sind besonders gefragt.
🏗️ Fachkräftemangel: Zu wenige junge Menschen entscheiden sich für Handwerksberufe. Qualifizierte Dachdecker können sich ihre Arbeitgeber aussuchen.
💰 Gute Bezahlung: Die Verdienstmöglichkeiten im Dachdeckerhandwerk sind überdurchschnittlich und steigen mit Erfahrung und Qualifikation.
🌍 Internationale Mobilität: Die österreichische Ausbildung wird in der gesamten EU anerkannt. Dachdecker können problemlos im Ausland arbeiten.
Herausforderungen und Arbeitsalltag
Die Dachdecker Ausbildung in Österreich bereitet auf einen anspruchsvollen, aber erfüllenden Beruf vor. Wer sich für diesen Weg entscheidet, sollte realistische Vorstellungen vom Arbeitsalltag haben.
Körperliche Anforderungen
Schwere körperliche Arbeit: Dachdecker heben täglich schwere Materialien, arbeiten in gebückter Haltung und sind körperlich gefordert. Eine gute Grundfitness ist unverzichtbar.
Arbeiten in der Höhe: Die Arbeit auf Dächern und Gerüsten erfordert Schwindelfreiheit und ständige Konzentration. Sicherheitsvorschriften müssen strikt eingehalten werden.
Witterungseinflüsse: Der Großteil der Arbeit findet im Freien statt – bei Sonne, Wind und manchmal auch Regen. Im Hochsommer kann es auf dem Dach sehr heiß werden, im Winter entsprechend kalt.
Arbeitssicherheit
Sicherheit hat im Dachdeckerhandwerk oberste Priorität:
- Persönliche Schutzausrüstung: Helm, Sicherheitsschuhe, Absturzsicherung sind Pflicht
- Gerüstsicherheit: Ordnungsgemäß aufgebaute und geprüfte Gerüste
- Schulungen: Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen
- Teamwork: Gegenseitige Absicherung und Aufmerksamkeit
Die Unfallstatistiken haben sich durch moderne Sicherheitstechnik und verstärkte Schulungen deutlich verbessert. Wer die Regeln befolgt, arbeitet sicher.
Typischer Arbeitstag
Ein Arbeitstag im Leben eines Dachdeckers könnte so aussehen:
06:30 Uhr: Treffpunkt im Betrieb, Materialien und Werkzeuge laden
07:00 Uhr: Anfahrt zur Baustelle
07:30 Uhr: Arbeitsbeginn, Besprechung der Tagesaufgaben
09:00 Uhr: Kurze Frühstückspause
12:00 Uhr: Mittagspause
16:00 Uhr: Arbeitsende, Aufräumen und Sichern der Baustelle
16:30 Uhr: Rückfahrt zum Betrieb, Werkzeuge reinigen und verstauen
Die Arbeitszeiten können je nach Projekt und Jahreszeit variieren. Im Sommer wird oft länger gearbeitet, um das gute Wetter zu nutzen.
Saisonale Besonderheiten
Hauptsaison (April – Oktober): In den warmen Monaten herrscht Hochbetrieb. Viele Projekte müssen abgeschlossen werden, Überstunden sind üblich, aber auch die Verdienstmöglichkeiten sind höher.
Nebensaison (November – März): Im Winter verlagert sich die Arbeit mehr auf Innenarbeiten, Reparaturen und Wartung. Bei Schnee und Eis ruht die Arbeit auf den Dächern manchmal.
Schlechtwetterregelung: Bei extremen Witterungsverhältnissen gibt es Schlechtwettergeld, das Einkommensausfälle abfedert.
Positive Aspekte des Berufs
Trotz der Herausforderungen bietet der Beruf viele Vorteile:
✨ Sichtbare Ergebnisse: Am Ende des Tages sieht man, was man geschaffen hat
🤝 Teamarbeit: Starker Zusammenhalt im Team
🏔️ Abwechslung: Jedes Dach ist anders, jedes Projekt eine neue Herausforderung
🌅 Arbeiten im Freien: Für Menschen, die nicht im Büro sitzen wollen
💪 Fitness inklusive: Der Job hält körperlich fit
🎯 Sinnvolle Arbeit: Schutz von Gebäuden und Menschen vor Witterung
„Das Schönste am Dachdeckerberuf ist, wenn man nach Feierabend das fertige Dach sieht und weiß: Das haben wir heute geschafft. Und es wird noch in 50 Jahren da sein.“ – Erfahrener Dachdeckermeister
Bewerbungstipps für die Dachdecker Ausbildung
Der erste Schritt zur Dachdecker Ausbildung in Österreich ist eine überzeugende Bewerbung. Mit der richtigen Vorbereitung erhöhen Sie Ihre Chancen auf einen begehrten Ausbildungsplatz erheblich.
Die perfekte Bewerbungsmappe
Anschreiben: Das Motivationsschreiben sollte folgende Punkte enthalten:
- Warum interessieren Sie sich für den Dachdeckerberuf?
- Welche persönlichen Stärken bringen Sie mit?
- Warum möchten Sie gerade in diesem Betrieb lernen?
- Praktische Erfahrungen oder relevante Hobbys
Lebenslauf: Übersichtlich und vollständig:
- Persönliche Daten
- Schulbildung
- Praktika oder Ferialjobs
- Besondere Fähigkeiten (handwerklich, sportlich)
- Hobbys, die Ihre Eignung unterstreichen
Zeugnisse: Die letzten zwei Schulzeugnisse in Kopie beilegen
Foto: Ein professionelles Bewerbungsfoto macht einen guten Eindruck
Schnupperlehre nutzen
Die meisten Betriebe bieten Schnuppertage an. Diese Chance sollten Sie unbedingt nutzen:
Vorteile der Schnupperlehre:
- Realistischer Einblick in den Berufsalltag
- Kennenlernen des Teams und der Arbeitsweise
- Testen der eigenen Eignung
- Persönlicher Kontakt zum Arbeitgeber
- Erhöhte Chancen auf eine Lehrstelle
Während der Schnupperlehre:
- Pünktlich und zuverlässig sein
- Interesse zeigen und Fragen stellen
- Anpacken und mithelfen
- Sicherheitsregeln befolgen
- Höflich und aufmerksam sein
Vorstellungsgespräch meistern
Wenn Sie zum Gespräch eingeladen werden, haben Sie schon viel richtig gemacht. So bereiten Sie sich optimal vor:
Vorbereitung:
- Informieren Sie sich über den Betrieb (Website, Projekte)
- Überlegen Sie sich Antworten auf typische Fragen
- Bereiten Sie eigene Fragen vor
- Planen Sie die Anreise mit Zeitpuffer
Auftreten:
- Gepflegte, saubere Kleidung (nicht zu schick, nicht zu leger)
- Pünktlichkeit ist Pflicht
- Fester Händedruck, Blickkontakt
- Ehrlich und authentisch bleiben
Typische Fragen:
- „Warum möchten Sie Dachdecker werden?“
- „Was wissen Sie über unseren Betrieb?“
- „Wie gehen Sie mit körperlicher Anstrengung um?“
- „Sind Sie schwindelfrei?“
- „Können Sie im Team arbeiten?“
Wo finden Sie Lehrstellen?
Online-Plattformen:
- AMS Lehrstellenbörse
- WKO Lehrbetriebsübersicht
- Top-Handwerker Vermittlungsplattform
- Betriebseigene Websites
Direkte Bewerbung:
Viele Betriebe schreiben Lehrstellen nicht aus, sondern freuen sich über Initiativbewerbungen. Eine Liste qualifizierter Dachdecker-Betriebe finden Sie auf spezialisierten Plattformen.
Persönliche Kontakte:
- Berufsinfomessen besuchen
- Tag der offenen Tür bei Betrieben nutzen
- Netzwerk von Familie und Bekannten aktivieren
- Berufsberatung des AMS in Anspruch nehmen
Häufige Fehler vermeiden
❌ Zu spät bewerben: Viele Betriebe vergeben Lehrstellen bereits im Herbst für das nächste Jahr
❌ Massenversand: Individuelle Bewerbungen sind erfolgreicher als Standardschreiben
❌ Rechtschreibfehler: Lassen Sie Ihre Bewerbung von anderen Korrektur lesen
❌ Unprofessionelles Auftreten: Auch in sozialen Medien achten Arbeitgeber auf Ihr Image
❌ Mangelnde Vorbereitung: Zeigen Sie echtes Interesse am Beruf und am Betrieb
Checkliste für die Bewerbung
✅ Vollständige Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse)
✅ Individuelles Motivationsschreiben für jeden Betrieb
✅ Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik
✅ Professionelles Bewerbungsfoto
✅ Kontaktdaten korrekt und vollständig
✅ Schnupperlehre absolviert (wenn möglich)
✅ Information über den Betrieb eingeholt
✅ Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch
Mit einer sorgfältigen Bewerbung und der richtigen Einstellung stehen die Chancen gut, einen Ausbildungsplatz in einem qualifizierten Betrieb zu bekommen.
Häufig gestellte Fragen zur Dachdecker Ausbildung
Wie lange dauert die Dachdecker Ausbildung in Österreich?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und folgt dem dualen System mit Praxis im Betrieb und Theorie in der Berufsschule.
Wie viel verdient man während der Dachdecker Ausbildung?
Die Lehrlingsentschädigung steigt jährlich:
- Lehrjahr: ca. € 850-950 brutto/Monat
- Lehrjahr: ca. € 1.250-1.400 brutto/Monat
- Lehrjahr: ca. € 1.650-1.850 brutto/Monat
Welche Voraussetzungen brauche ich?
- Abgeschlossene Schulpflicht (9 Jahre)
- Körperliche Fitness und Schwindelfreiheit
- Handwerkliches Geschick
- Teamfähigkeit
- Ärztliche Tauglichkeitsbestätigung
Kann ich die Ausbildung auch mit Matura machen?
Ja, auch mit Matura können Sie eine Lehre beginnen. Die Lehrzeit kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden. Alternativ gibt es die Möglichkeit der Lehre mit Matura (Berufsmatura).
Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten nach der Lehre?
Ja, die Karrieremöglichkeiten sind vielfältig:
- Vorarbeiter/Polier
- Werkmeister
- Meisterprüfung
- Selbstständigkeit
- Spezialisierungen (Photovoltaik, Denkmalpflege, etc.)
Ist der Beruf zukunftssicher?
Absolut. Die Nachfrage nach qualifizierten Dachdeckern ist konstant hoch. Besonders die Bereiche energetische Sanierung und Photovoltaik-Installation bieten hervorragende Zukunftsperspektiven.
Kann ich als Dachdecker auch im Ausland arbeiten?
Ja, die österreichische Ausbildung wird in der gesamten EU anerkannt. Viele Dachdecker arbeiten zeitweise oder dauerhaft im Ausland, besonders in Deutschland und der Schweiz.
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Bei extremen Witterungsverhältnissen (starker Regen, Schnee, Sturm) ruht die Arbeit auf dem Dach. Es gibt dann Schlechtwettergeld oder alternative Arbeiten im Betrieb.
Brauche ich einen Führerschein?
Ein Führerschein ist nicht zwingend erforderlich, aber von Vorteil. Viele Betriebe unterstützen Lehrlinge beim Erwerb des Führerscheins.
Wie finde ich einen guten Ausbildungsbetrieb?
Nutzen Sie Schnupperlehren, informieren Sie sich über Betriebe in Ihrer Region und achten Sie auf Auszeichnungen wie „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“. Plattformen wie Top-Handwerker helfen bei der Suche nach qualifizierten Betrieben.
Fazit: Ihre Zukunft als Dachdecker in Österreich
Die Dachdecker Ausbildung in Österreich ist eine hervorragende Wahl für junge Menschen, die einen zukunftssicheren, abwechslungsreichen und gut bezahlten Beruf erlernen möchten. In drei Jahren dualer Ausbildung erwerben Sie umfassende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten, die am Arbeitsmarkt stark nachgefragt sind.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
Finanzielle Sicherheit: Bereits während der Ausbildung verdienen Sie Ihr eigenes Geld. Nach dem Lehrabschluss erwarten Sie überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten mit Steigerungspotenzial.
Zukunftssicherheit: Der Fachkräftemangel im Handwerk garantiert sichere Arbeitsplätze. Die Energiewende und der Sanierungsbedarf sorgen für kontinuierliche Nachfrage.
Karrierechancen: Von der Spezialisierung über die Meisterprüfung bis zur Selbstständigkeit – die Aufstiegsmöglichkeiten sind vielfältig.
Sinnvolle Arbeit: Sie schützen Gebäude und Menschen vor Witterungseinflüssen und tragen zur Energiewende bei.
Abwechslung: Kein Tag gleicht dem anderen, jedes Projekt ist eine neue Herausforderung.
Nächste Schritte
Wenn Sie sich für die Dachdecker Ausbildung interessieren, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:
- Informieren Sie sich gründlich über den Beruf und die Anforderungen
- Absolvieren Sie Schnupperlehren in verschiedenen Betrieben
- Erstellen Sie aussagekräftige Bewerbungsunterlagen
- Bewerben Sie sich frühzeitig bei mehreren Betrieben
- Bereiten Sie sich auf Vorstellungsgespräche vor
Unterstützung bei der Betriebssuche
Die Suche nach dem richtigen Ausbildungsbetrieb kann herausfordernd sein. Plattformen wie Top-Handwerker bieten Orientierung und vermitteln den Kontakt zu geprüften Fachbetrieben in Ihrer Region. Ob Sie einen Dachdecker in Wien, Graz oder einer anderen Stadt suchen – professionelle Vermittlungsdienste helfen Ihnen, die besten Handwerker in Ihrer Nähe zu finden.
Ein Beruf mit Perspektive
Die Dachdeckerbranche steht vor spannenden Entwicklungen. Klimaschutz, Energieeffizienz und innovative Technologien verändern das Handwerk. Wer jetzt eine Ausbildung beginnt, wird Teil dieser Transformation und gestaltet die Zukunft des Bauens aktiv mit.
Die Entscheidung für eine Dachdecker Ausbildung ist eine Investition in Ihre Zukunft. Sie erlernen ein traditionelles Handwerk mit modernsten Techniken, arbeiten im Team an sichtbaren Projekten und genießen hervorragende Berufsaussichten.
Nutzen Sie die Chance und starten Sie Ihre Karriere als Dachdecker in Österreich. Die Dächer warten auf Sie!
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Weitere Handwerkslehren in Österreich
- Installateur-Ausbildung
- Elektriker-Ausbildung
- Fliesenleger-Ausbildung
- Klempner-Ausbildung
- Maler-Ausbildung
- Schlosser-Ausbildung
- Tischler-Ausbildung
Referenzen
[1] Wirtschaftskammer Österreich (WKO) – Bundesinnung der Dachdecker: Offizielle Informationen zur Dachdeckerlehre, Lehrlingsentschädigung und Ausbildungsordnung. www.wko.at
[2] Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) – Lehrberufsliste und Ausbildungsvorschriften für Dachdecker. www.bmaw.gv.at
[3] Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) – Berufsinformationen Dachdecker, Arbeitsmarktdaten und Lehrstellenbörse. www.ams.at
[4] Berufsschulen für Bautechnik in Österreich – Lehrpläne und Standortinformationen der Landesberufsschulen
[5] Kollektivvertrag für das Baugewerbe und die Bauindustrie – Aktuelle Lohn- und Gehaltsdaten 2026



